Rocks off - Cheeky Boy
Die Produktverpackung des Cheeky Boys ist ansprechend und sieht recht wertig aus. Er ist umgeben von einer Box aus hochwertigem schwarzem Karton mit einem Sichtfenster. Die Verpackung ist so konstruiert, dass das Toy nach Anwendung und Säuberung dort gut wieder platziert werden kann. Zudem befindet sich im Inneren des Kartons ein kleines Heft mit einer Produktübersicht der verschiedenen Rocks-Off-Sex-Toys. Leider gibt es speziell auf den Cheeky Boy keine produktbezogene Beschreibung. Die allgemeinen Ausführungen zu den Toys (Verwendung, Pflegehinweise etc.) sind nur sehr knapp beschrieben und der Text in verschiedenen Sprachen ist zudem sehr klein gedruckt, so dass das sorgfältige Lesen schon sehr anstrengend sein kann. Das kann die Vorfreude & Neugierde auf das Ausprobieren schon etwas bremsen. Design, Material & Verarbeitung Ausgepackt sieht der Cheeky Boy ansprechend aus. Vom Design her und auch von der Materialbeschaffung sehr angenehm und hochwertig. Er ist aus schwarzem Silikon, riecht nicht unangenehm und liegt gut auf bzw. in der Hand. Er ist sehr elastisch und biegsam, geht aber sofort wieder in die Ursprungsneigung zurück. Im Gegensatz zum Naughty- und Rudeboy kennzeichnet ist der Cheeky Boy in 4 Kugeln (ähnlich wie bei einer Analkette) und einem Hals/Griff unterteilt, der unten 3 Rillen aufweist, für die Dammstimulierung. Die Batterie befindet sich bereits unter Kappe, also nur noch die Schutzdeckel zwischen Batterie und Kappe entfernen und die Vibration ausprobieren. Diese kommt trotz kleiner Batterie (1,5 Volt/N-Size/teils in Fotokameras plaziert) gut in Schwingungen und steht somit anderen Vibratoren mit Mignon- oder Microbatterien nichts nach. Durch Drücken des schwarzen Knopfes lässt sich die Vibration auch einhändig gut an und ausschalten. Leider gibt es keine Möglichkeit die Stärke der Vibration durch Drehen an der Kappe o.ä. zu verändern. Hier wäre eine Vorrichtung mit Drehmoment schon wünschenswert, gerade für Männer, die noch keine Erfahrungen im Umgang mit Toys mit Vibration gemacht haben. Vorbereitung Für „das erste Mal“ mit dem Cheeky Boy sollte man sich viel Zeit lassen und auch viel Gleitgel verwenden, sowohl am Toy, als auch am Analeingang. Wer zum ersten Mal Analsex hat, sollte auf eine entspannte Position (sitzend oder auf der Seite liegend) achten und es versteht sich von selbst, der Darm sollte entleert sein, bei Bedarf kann auch eine Analdusche im Vorfeld durchgeführt werden. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, kann vorher eine Analdusche durchführen. Anwendung Der Cheeky Boy ließ sich mit Gleitgel gut einführen, dadurch das er vorne schlanker ist, kann man ihn gut und langsam Kugel für Kugel einführen. Ich persönlich, bevorzuge eher Toys, die keine unterschiedlichen Verdickungen/Rillen oder Kugeln aufweisen. Gerade beim rausziehen spürt man diese doch sehr deutlich, was ich im Gegensatz zu einem Toy mit einer glatten Form eher als unangenehm empfinde. Auch im Stehen oder bei Bewegung fällt oder rutscht der Cheeky Boy dank seiner Kugeln eher nicht raus. Das heißt man könnte vermutlich auch im Stehen bzw. Laufen weiterhin Spaß haben. Was den Neigungswinkel angeht, muss ich sagen, habe ich die Prostata auch nach mehreren Dreh- und Wendeübungen nicht direkt stimulieren können. Der Cheeky Boy fühlte sich zwar angenehm an, hat mich aber nicht besonders stimuliert oder die Lust gesteigert. Vielleicht liegt das am Neigungswinkel des Cheeky Boys oder da ich andere Toys mit gerader Neigung oder nur leichter Neigung gewohnt bin. Daher habe ich das Toy dann nach einiger Zeit auch wieder entfernt, da es letztlich nicht zur Luststeigerung beigetragen hat. Was mich zudem gestört hat, war trotz intensiver Reinigung mit Seife und Duschgel, ist ein leichter unangenehmer Geruch geblieben. Ich wusste zunächst auch nicht, dass man den Vibrationsantrieb incl. Batterie ausbauen kann, das habe ich nirgends in der Beschreibung gelesen, sondern bin eher zufällig in anderen Rezensionen der Rocks-Off Toys darauf aufmerksam geworden. Ist natürlich praktisch, aber warum gibt es keine eindeutige Beschreibung im Heftchen? Soviel zum „Solo-Play“. Im Liebesspiel mit meinem Partner kam das Spielzeug ebenfalls zum Einsatz, wobei ich diesmal nicht den passiven Part übernommen habe. Mein Freund hatte ebenfalls keine Probleme den Cheeky Boy einzuführen, empfand die Vibration zunächst als zu stark, so dass wir sie erst einmal ausgeschaltet und erst nach der richtigen Positionierung eingeschaltet haben. Auch hier fiel es uns schwer, die richtige Position zu finden um die Prostata zu treffen. Zwar ist mein Partner mit dem Toy nach einiger Zeit zum Höhepunkt gekommen, wollte den Cheeky Boy, dann aber auch schnell wieder „loswerden“. Auch von ihm fiel die Kritik eher dahingehend aus, dass Vibratoren mit einer glatten und länglichen Form für uns eher zur Luststeigerung bzw. intensiverem Höhepunkt verhelfen, als Toys mit einem gebogenen Winkel und Unterteilung in Kugeln. Fazit Im Großen und Ganzen ist der Cheeky Boy ein gelungenes Toy für Männer oder Paare, die im Bereich der analen- und Prostata & Perineum (Damm) Stimulation neugierig sind und erste Erfahrungen sammeln möchten. Durch die verspielte Form und das neutrale Design ist das Toy auch für heterosexuelle Männer eher geeignet, als ein Dildo oder Vibrator in Phallusform. Die Materialverarbeitung ist gut, das Preisleistungsverhältnis ist auch ok, lediglich die Sache mit dem Geruch nach Gebrauch trotz Reinigung hat uns gestört. Es hat uns hat es Spaß gemacht, das Toy zu testen, aber der Cheeky Boy hat uns nicht „überzeugt“. Wir bleiben eher bei den Vibratoren/Dildos die nicht ausschließlich für Prostatastimulation hergestellt werden. Auch mit diesen Toys kann man die Prostata stimulieren. Zudem kann man diese Toys auch in Verbindung mit einem Kondom verwenden, falls man hygienisch Vorbehalte hat.
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